Ijob 7,1-4.6-7 – Übersetzung


– sich den Text vorlesen lassen


 
Meine Arbeitsübersetzung der alttestamentlichen Lesung am 5. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B:

1 Ist der Mensch auf Erden nicht für den Kriegsdienst bestimmt und wie die Tage eines Tagelöhners sind seine Tage? 2 Wie ein Sklave, der nach Schatten lechzt und wie ein Tagelöhner, der auf seinen Lohn hofft. 3 So erbte ich Monde der Vergeblichkeit und Nächte der Mühsal teilte man mir zu. 4 Wenn ich mich niedergelegt habe und sage: Wann werde ich aufstehen? Der Abend dehnt sich und ich bin gesättigt mit Schlaflosigkeit bis zur Dämmerung. 5 Mein Fleisch ist bekleidet mit Maden und trockenem Schorf, meine Haut ist steif und zerfließt. 6 Meine Tage eilen schneller als ein Weberschiffchen – sie gehen zu Ende ohne jedwede Hoffnung. 7 Gedenke, dass mein Leben ein Wind ist. Nicht wird mein Auge umkehren und Gutes sehen. 8 Nicht wird mich ein Auge, das nach mir sieht, anblicken – deine Augen auf mich? Mich gibt es nicht. 9 Eine Wolke entgleitet und vergeht – so der Hinabsteigende in die Scheol. Er wird nicht hinaufsteigen. 10 Er wird nicht mehr zurückkehren zu seinem Haus und sein Ort wird ihn nicht mehr erkennen.


Autor des Blogs:

Till Magnus Steiner

Promovierter katholischer Theologe, Exeget und Blogger, der in Jerusalem lebt und arbeitet.

Bildquellen

  • Titelbild “Ijob 7”: Till Magnus Steiner
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